Billiger Atomstrom?
Hartnäckig wird von Befürwortern der Atomenergieerzeugung
vom billigen Atomstrom gesprochen.
Wenn es nicht zum weinen wäre, könnte man darüber
lachen.
An den Fakten führt jedoch kein Weg vorbei:
Eine seriöse Ermittlung der Kosten des Atomstroms,
muß 5 Posten berücksichtigen:
1. Kosten für Vorleistungen
wie Forschung und Entwicklung
2. Kosten für Investition
dies sind vor allem Baukosten
3. Betriebskosten
Lohnkosten, Betriebsmittel etc.
4. Versicherung
bei einer seriösen Finanzierung sind Versicherungsprämien
Bestandteil der Betriebskosten.
Die Lobby der Atomkraftwerksbetreiber konnte jedoch Gesetzte
herbeiführen,
die sie nur dazu verpflichten, lachhaft geringe Beträge
abzuführen.
5. Realistische Rückstellungen
für eine dauerhafte sichere Endlagerung allen radioaktiven
Abfalls.
Der sogenannte billige Atomstrom
beinhaltet im wesentlichen nur die Betriebskosten.
Die Kosten für Versicherung sind ebenso lachhaft gering,
wie die für Entsorgung und Entlagerung.
Daher entstand noch kein AKW
ohne gigantische staatliche Subventionen,
und der staatlichen Duldung,
die Übernahme der tatsächlichen Risiken verweigern
zu dürfen.
Ergo: Atomwirtschaft ist immer Staatswirtschaft!
Die Atomwirtschaft könnte im freien Wettbewerb,
bei gleichen Chancen aller Markteilnehmer,
nie bestehen!
KURZ:
Die reine ökonomische Vernunft sprich gegen Atomenergieerzeugung.
Es sei denn, es wäre ökonomisch vernünftig,
auf Dauer staatliche Subventionen in Milliardenhöhe zu
gewähren,
sowie Blanko-Schecks auszustellen,
die niemand auch kein Staat je einlösen kann!
Blanko-Schecks, für die Endlagerung, sowie
zur Deckung all der Risiken,
die keine Versicherung der Welt zu tragen bereit ist
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